Kurioses / Baustellenalltag 1 - 2

Blitzeinschlag in einem Einfamilienhaus in Herford. Die Leitung befand sich im Obergeschoss und war unter Putz verlegt. Man sieht deutlich die Abschmelzungen am Kupferrohr. Die Pressverbindung wurde undicht und hatte einen Wasserschaden zur Folge. Im Heizungskessel verschmorte eine Leiterplatte, sowie die Motorwicklung der Zirkulationspumpe.

  Unverantwortlicher Rückbau eines Schornsteines durch Bauhandwerker.
Die Ummauerung der Abgasleitung einer Brennwert- Feuerstätte wurde im Dachgeschoss entfernt, die Abgasleitung bis unter Dach gekürzt.
Folgen des Rückbaus:

Gefährlicher Abgasaustritt innerhalb des Wohnhauses.
Verstopfung des Zuluftschachtes mit Gesteinsbrocken und Mörtel.
Massive Ablagerungen von Stäuben im Abgassystem und in der Feuerstätte.
Störabschaltung der Gasfeuerstätte.

"Dieselpest" - Befall eines Heizöllagertanks

Dieselpest ist die gebräuchliche Bezeichnung für die explosionsartige Vermehrung vom Mikroorganismen in Diesel- und in seltenen Fällen auch in Heizöltanks.

Hierbei handelt es sich um Bakterien und Pilze, die durch den Eintrag von Wasser entstehen können.

Es entsteht eine gallertartige Masse, die Leitungen und Filter verstopft.

Die Heizölzufuhr zum Brenner wird unterbrochen und es folgt eine Störabschaltung.

Diverse verbaute Materialien, wie z. B. Heizölleitungen, können spröde werden.

Die Dieselbakterien gelten als ansteckend und können weitere Tanks infizieren.

Betriebsstörungen einer Heizungsanlage

Nach Montagearbeiten an einer Heizungsanlage in einem Mehrfamilienhaus wurden immer wieder einige Heizkörper in dem Gebäude nicht richtig oder gar nicht warm. Reparaturversuche blieben erfolglos. 

 

Infolge wurden wir mit der Beseitigung des Mangels beauftragt.
Nach Durchführung mehrere Systemspülungen funktionierte dann nur noch ein Heizkörper im 2. OG nicht bestimmungsgemäß. Nach einer weiteren Systemspülung wurde festgestellt, dass der Vorlauf zum Heizkörper vollkommen verstopft war.

Wir haben dann eine videoskopische Inspektion veranlasst.
Dabei wurde ein Fremdkörper in einer Entfernung von ca. 35 cm im Heizkörpervorlauf festgestellt.

Dieser Gegenstand konnte mit einer flexiblen Welle, an der ein Widerhaken befestigt war, herausgezogen werden. 

Dieser Wasserfilter wurde nach dem Einbau einfach vergessen. Das Foto spricht für sich.

Hier eine ungesicherte Ölleitung. Bei einer Undichtigkeit an der Ölleitung oder dem Ölbrenner kann auf Grund der Heberwirkung nicht ausgeschlossen werden, dass unkontolliert Öl in den Heizungsraum austritt. Die Drainagepumpe würde dann im Extremfall das Öl in das angeschlossene Abwassersystem abpumpen.

Hier hat ein  Heimwerker einen drucklosen Elektro- Warmwasserspeicher  an eine Druckarmatur angeschlossen. 
Es entstand ein Wasserschaden von ca. 5000,00 EUR.
Der Verursacher (Mieter einer Dachgeschosswohnung) war für mehrere Tage nicht in der Wohnung.
Die Folge: In der Küche und im Schlafzimmer stand das Wasser ca. 2-3 cm hoch.
Die Dämmung unterhalb des Estrichs hatte sich mit Wasser vollgesogen; das Wasser drang durch die Decke in das Erdgeschoss bis in den Keller ein.

Kellerablauf mit Rückstausicherung

Bedingt durch nicht erfolgter Reinigungs- und Wartungsarbeiten funktionierte die Rückstausicherung nicht. Bei dem letzten Starkregen staute das Wasser zurück und breitete sich im Keller aus.

Bei Wartungsarbeiten an einer, von einem Mitbewerber installierten Brennwert- Feuerstätte, wurde von unserem Kundendiensttechniker ein erhöhter CO- Anteil in der Verbrennungsluftzufuhr gemessen. Die Ursache war eine auseinandergezogene Muffenverbindung. Das Revisionsstück, ein Fremdfabrikat, war nicht kompatibel zur eingebauten Abgasleitung.

Marke Eigenbau

Ölfeuerstätte

Rußablagerungen in den Rauchgaszügen haben zur Störabschaltung des Ölbrenners geführt. An der Feuerstätte ist jahrelang keine Wartung durchgeführt worden.

Kesselanlage

Abriss eines Kesselhauses

Und wieder einmal:

Hier wurde ebenfalls ein druckloser Speicher von einem Heimwerker (Mieter) angeschlossen.
Die Folge - Der Innenbehälter platzte, das austretende Wasser unterwanderte den gerade verlegten Laminatboden in Küche und Flur.

Kühlanlage

Marode Pumpenstation ca. 1975

Fremdschaden einer innerhalb eines Gebäudes verlegten Abwasserleitung
Beim Bohren von Dübellöchern für das außenliegende Regenfallrohr wurde auch die innenliegende Entwässerungsleitung an zwei Stellen durchbohrt.
Der Folgeschaden: Nasse Innenwände und mit Wasser vollgesogene Dämmung unterhalb des Estrichs im gesamten Erdgeschoss des nicht unterkellerten Gebäudes.

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© Dieter Hollmann

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